Interne Verlinkung
Interne Verlinkung bedeutet, Seiten derselben Website miteinander zu verlinken. Sie hilft Nutzern bei der Orientierung und zeigt Suchmaschinen, welche Seiten wichtig sind.
Was ist interne Verlinkung?
Interne Links verbinden Seiten derselben Website miteinander – in Navigationsmenüs, Footern, Breadcrumbs und, am wertvollsten, direkt im Inhalt. Sie helfen Nutzern, verwandte Informationen zu finden, und helfen Suchmaschinen, Seiten zu entdecken, ihr Thema zu verstehen und ihre Bedeutung einzuschätzen.
Warum interne Verlinkung für SEO wichtig ist:
- Auffindbarkeit und Crawling: Seiten ohne interne Links („verwaiste Seiten“) finden Suchmaschinen kaum, sie werden oft nicht indexiert.
- Gewichtung: Seiten, die viele interne Links von starken Seiten erhalten, gelten in der Regel als wichtiger.
- Kontext: Aussagekräftige Ankertexte zeigen Suchmaschinen und KI-Systemen, worum es auf der verlinkten Seite geht. „Lesen Sie unseren Leitfaden zu hreflang-Tags“ hilft mehr als „hier klicken“.
Bewährte Praxis:
- Von Seiten mit viel Traffic auf die Seiten verlinken, die ranken sollen, etwa Leistungsseiten.
- Inhalte in Themenclustern organisieren: eine Übersichtsseite, die auf Detailseiten verlinkt – und zurück.
- Wichtige Seiten mit wenigen Klicks von der Startseite erreichbar halten.
- Defekte interne Links beheben und lange Weiterleitungsketten vermeiden.
Auf internationalen Websites sollten interne Links in der Regel innerhalb einer Sprachversion bleiben, damit jede Marktversion ein stimmiges Ganzes bildet. Der Sprachumschalter verbindet die Versionen miteinander, während hreflang-Tags Suchmaschinen zeigen, welche Version zu welchem Markt gehört. Ein SEO-Audit sollte die interne Verlinkung für jede Sprache gesondert prüfen.
