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Geotargeting

Geotargeting bedeutet, Inhalte oder Anzeigen abhängig vom Standort der Nutzer auszuspielen – eine zentrale Einstellung in internationalem SEO und SEA.

Was ist Geotargeting?

Geotargeting bedeutet, Inhalte oder Anzeigen abhängig vom Standort der Nutzer auszuspielen – nach Land, Region, Stadt oder einem Umkreis um eine Adresse. Es ist einer der wichtigsten Hebel im internationalen Marketing, denn dasselbe Angebot braucht je Markt oft eine andere Botschaft, einen anderen Preis oder eine andere Sprache.

In der Suchmaschinenwerbung wird Geotargeting in Google Ads und Microsoft Advertising pro Kampagne festgelegt. Eine Einstellung wird leicht übersehen: Standardmäßig erreicht Google Ads Personen, die sich an einem Ort befinden oder Interesse an ihm zeigen. Für die meisten Unternehmen ist die Option „Präsenz: Personen, die sich in Ihren ausgewählten Regionen befinden oder regelmäßig dort aufhalten“ die sicherere Wahl – sonst fließt ein Budget für Deutschland auch an Menschen anderswo, die nur über Deutschland suchen. Kombinieren Sie die Standortausrichtung mit den passenden Sprachen und marktspezifischen Geboten.

In der SEO gibt es keinen einzelnen Geotargeting-Schalter. Suchmaschinen leiten den Zielmarkt aus Signalen ab, etwa Länderdomains, hreflang-Tags, lokalen Inhalten, Adressen und Währung sowie Links aus dem Land. Die frühere Länderausrichtung in der Search Console hat Google eingestellt (siehe Internationale Ausrichtung).

Auf Websites ist eine automatische Weiterleitung nach IP-Adresse riskant: Sie kann verhindern, dass Suchmaschinen-Crawler, die meist aus den USA crawlen, die anderen Versionen sehen. Besser ist es, die passende Version per Hinweisbanner vorzuschlagen und die Wahl dem Nutzer zu überlassen.