UTM-Parameter
UTM-Parameter sind Zusätze an einer URL, die Analyse-Tools mitteilen, woher ein Besuch kam – etwa Quelle, Medium und Kampagne.
Was sind UTM-Parameter?
UTM-Parameter sind kurze Zusätze am Ende einer URL, die Analyse-Tools wie Google Analytics 4 mitteilen, woher ein Besuch kam. Ein markierter Link sieht so aus: beispiel.de/?utm_source=linkedin&utm_medium=paid_social&utm_campaign=de_whitepaper_q4.
Die fünf Standardparameter:
- utm_source: die Plattform oder der Absender, z. B. linkedin, newsletter, partnerseite.
- utm_medium: der Kanaltyp, z. B. email, paid_social, cpc.
- utm_campaign: der Kampagnenname.
- utm_term: optional, meist das Keyword.
- utm_content: optional, um Anzeigen oder Links innerhalb einer Kampagne zu unterscheiden.
Setzen Sie UTMs bei allen Links, die Sie außerhalb Ihrer Website kontrollieren: E-Mails, Social-Media-Beiträge, Partnerlinks, QR-Codes und Anzeigen auf Plattformen ohne automatische Markierung. Google Ads und Microsoft Advertising markieren Klicks automatisch mit Klick-IDs, dort sind UTMs optional.
Regeln für saubere Daten:
- Eine Namenskonvention nutzen, immer in Kleinbuchstaben – Analyse-Tools behandeln „LinkedIn“ und „linkedin“ als verschiedene Quellen.
- Niemals UTMs bei internen Links verwenden; sie überschreiben die ursprüngliche Quelle des Besuchs.
- Eine gemeinsame Liste freigegebener Werte führen.
Im internationalen Marketing gehört der Markt oder die Sprache in den Kampagnennamen (etwa de_ oder mx_). So lassen sich Ergebnisse über Länder hinweg vergleichen, und Berichte bleiben einheitlich, auch wenn mehrere Teams oder Agenturen Kampagnen steuern (Attributionsmodell).
