Auszuschließende Keywords
Auszuschließende Keywords verhindern, dass Anzeigen in Google Ads und Microsoft Advertising bei irrelevanten Suchanfragen erscheinen – und schützen so Budget und Relevanz.
Was sind auszuschließende Keywords?
Auszuschließende Keywords (englisch Negative Keywords) legen in Google Ads oder Microsoft Advertising fest, bei welchen Suchanfragen Ihre Anzeigen nicht erscheinen sollen. Schließt ein Softwareanbieter etwa „kostenlos“ oder „Jobs“ aus, sehen Menschen, die nach Gratis-Tools oder Stellen suchen, seine Anzeigen nicht.
Auszuschließende Keywords gehören zu den wirksamsten Mitteln, um Budget und Relevanz zu schützen – besonders bei weitgehend passenden Keywords, Smart Bidding und AI Max, die die Suchanfragen für Ihre Anzeigen bewusst ausweiten. Sie lassen sich auf Anzeigengruppen-, Kampagnen- oder Kontoebene festlegen und als Listen für mehrere Kampagnen freigeben.
Einige Details werden leicht übersehen:
- Auch auszuschließende Keywords haben Keyword-Optionen, berücksichtigen aber nicht automatisch ähnliche Varianten – Plurale und häufige Tippfehler müssen Sie selbst ergänzen.
- Sie eignen sich auch, um Traffic zwischen eigenen Kampagnen zu steuern, etwa um Markensuchen aus generischen Kampagnen herauszuhalten.
- Prüfen Sie regelmäßig den Suchbegriffsbericht – er ist die wichtigste Quelle für neue Ausschlüsse.
In internationalen Konten müssen Ausschlusslisten je Sprache angelegt werden. Eine englische Liste wirkt nicht bei deutschen oder spanischen Suchanfragen, und Wörter, die in einer Sprache harmlos sind, können in einer anderen eine unerwünschte Bedeutung haben. Typische Kandidaten in jeder Sprache: Jobs und Karriere, kostenlos, Schulung oder Kurs, gebraucht sowie fremde Marken- und Firmennamen. So bleiben die Klickkosten auf Suchanfragen konzentriert, die tatsächlich konvertieren können.
