Remarketing
Remarketing spielt Anzeigen an Menschen aus, die Ihre Website bereits besucht, Ihre App genutzt oder anderweitig mit Ihrer Marke interagiert haben.
Was ist Remarketing?
Remarketing (auch Retargeting) bedeutet, Anzeigen an Menschen auszuspielen, die bereits mit Ihrem Unternehmen in Kontakt waren: Sie haben Ihre Website besucht, Ihre Videos angesehen, Ihre App genutzt oder stehen auf Ihren Kundenlisten. Weil diese Menschen Sie schon kennen, erzielt Remarketing oft eine höhere Conversion-Rate als die Ansprache neuer Zielgruppen.
Wo es eingesetzt wird:
- Google Ads: in der Suche (Remarketing-Listen für Suchanzeigen), auf YouTube, in Demand Gen und im Displaynetzwerk. Google nennt diese Listen inzwischen „Datensegmente“.
- Microsoft Advertising: Remarketing-Listen auf Basis des UET-Tags.
- LinkedIn und soziale Netzwerke: Retargeting von Website-Besuchern, Videozuschauern oder Personen, die ein Lead-Formular geöffnet haben.
Bewährte Praxis:
- Nach Verhalten segmentieren: Wer sich die Preise angesehen hat, braucht eine andere Botschaft als jemand, der einen Blogartikel gelesen hat.
- Aktuelle Kunden ausschließen und die Häufigkeit begrenzen, damit Anzeigen nicht nerven.
- Website-Listen mit dem Kundenabgleich und weiteren First-Party-Daten kombinieren.
Remarketing beruht auf Cookies oder ähnlichen Kennungen und braucht daher in vielen Märkten eine Einwilligung. In der EU können Nutzer, die Cookies ablehnen, nicht in Remarketing-Listen aufgenommen werden, und Google verlangt für Traffic aus dem EWR den Consent Mode. Rechnen Sie in Europa mit kleineren Listen als in Märkten mit anderen Datenschutzregeln und planen Sie Budgets je Markt entsprechend (DSGVO).
